Klinik für Endoprothetik in Herten
- St. Elisabeth-Hospital Herten
In der Klinik für Endoprothetik im St. Elisabeth-Hospital Herten behandeln wir Erkrankungen und Verletzungen der Hüft- und Kniegelenke mit modernen Endoprothesen – erfahren, präzise und mit zertifizierter Expertise.
Klinik für Endoprothetik im St. Elisabeth-Hospital Herten
In unserer Klinik für Endoprothetik bieten wir unseren Patient:innen das gesamte Spektrum der modernen Knie- und Hüftendoprothetik. Grundlage jeder Behandlung sind eine umfassende individuelle Diagnostik, modernste Operationsverfahren und ein erfahrenes Expertenteam aus Orthopäd:innen und Unfallchirurg:innen.
Mit über 1.000 Hüftgelenks- und über 500 Kniegelenksoperationen pro Jahr gehören wir zu den erfahrensten Kliniken für Endoprothetik der Region. Seit Anfang des Jahrhunderts sind wir Vorreiter in der Kurzschaftprothetik des Hüftgelenkes und in der Entwicklung künstlicher Kniegelenke der neuesten Generation. Unsere Expertise wurde von der Zertifizierungsstelle „ClarCert“ zum EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung bereits mehrfach nachzertifiziert.
Bei der Wahl des Implantats – ob zementiert oder zementfrei, Vollprothese oder Teilersatz – entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen und orientieren uns dabei an Ihrem individuellen Befund. Dank moderner OP-Techniken ist eine Belastung des Gelenks häufig bereits am Operationstag möglich. Die anschließende Rehabilitation organisieren wir für Sie im Vorfeld, damit Ihr Heilungsprozess möglichst reibungslos verläuft.
beschäftigte Ärzt:innen
ambulante Fälle pro Jahr
stationäre Fälle pro Jahr
Platzhalter, Zahl fehlt
Die Schwerpunkte der Endoprothetik im Überblick
Hüftendoprothetik
Präzise Implantation von modernen Hüftprothesen mit dem Ziel, Ihnen Ihre Bewegungsfreiheit zurückzugeben.
Hüftgelenkersatz (Hüft-TEP)
Vollständiger Ersatz des erkrankten Hüftgelenks durch eine hochwertige Gelenkprothese zur Schmerzfreiheit und Wiederherstellung der Beweglichkeit.
Hüftgelenksanbohrung
Gelenkerhaltende Behandlungsoption bei früher Hüftkopfnekrose, um die Durchblutung des Hüftkopfes zu verbessern und den Gelenkverschleiß aufzuhalten.
Knieendoprothetik
Wir bieten moderne Versorgung – von der konventionellen bis zur navigiert-robotergestützten Knieprothese.
Kniegelenkersatz (Knie-TEP)
Vollständiger oder teilweiser Ersatz des verschlissenen Kniegelenks durch eine individuell angepasste Knieprothese.
Navigiert roboterassistierte Knieprothesenversorgung
Computergestützte, punktgenaue Vermessung und Implantation der Knieprothese mit Echtzeit-Simulation der Bandspannung – für ein optimales Bewegungsergebnis.
Umstellungskorrekturosteotomie
Gelenkerhaltende Korrektur von Beinachsfehlstellungen (z. B. O- oder X-Bein) als Alternative zum Gelenkersatz bei geeigneten Patient:innen.
Revisionsendoprothetik
Wechsel von Prothesen, die gelockert sind, schmerzen oder nicht mehr optimal sitzen.
Hüftgelenkswechseloperation
Operative Erneuerung einer gelockerten oder verschlissenen Hüftprothese unter Berücksichtigung der veränderten Knochensituation.
Kniegelenkswechseloperation
Revisionseingriff an einer bestehenden Knieprothese bei Lockerung, Instabilität oder periprothetischer Infektion.
Infektbehandlung bei periprothetischen Infektionen
Gezielte operative und medikamentöse Therapie bei Protheseninfektionen – ein Spezialgebiet, das höchste chirurgische Erfahrung erfordert.
Moderne Endoprothetik mit Verantwortung und Nähe
Ein künstliches Gelenk verändert Ihren Alltag – das wissen wir. Deshalb begleiten wir Sie von der ersten Diagnose über den präzisen Eingriff bis zur Rehabilitation mit klarer Kommunikation, individueller Beratung und ausreichend Zeit für Ihre Fragen und Sorgen.
Arthrose und Hüftkopfnekrose: Wenn Verschleiß zur Belastung wird
Die beiden häufigsten Gründe für einen Hüftgelenkersatz sind die Hüftarthrose und die Hüftkopfnekrose – zwei unterschiedliche Erkrankungen mit sehr ähnlichen Folgen: Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit und ein zunehmender Verlust an Lebensqualität.
Bei der Hüftarthrose nutzt sich der Gelenkknorpel über die Zeit ab, bis Knochen auf Knochen reibt. Ursachen können eine natürliche Altersveränderung sein, aber auch angeborene Fehlbildungen, unfallbedingte Fehlstellungen oder Erkrankungen wie Rheuma.
Die Hüftkopfnekrose entsteht hingegen, wenn der Hüftkopfknochen durch eine gestörte Durchblutung abstirbt. Begünstigende Faktoren sind unter anderem Stoffwechselerkrankungen, Langzeittherapien mit Kortison oder Chemotherapeutika sowie starker Alkohol- und Nikotinkonsum.
Hüftprothese: Die passende Lösung für Ihr Gelenk
Wenn konservative Maßnahmen und gelenkerhaltende Eingriffe die Beschwerden nicht maßgeblich lindern können, ist ein künstlicher Hüftgelenkersatz der nächste sinnvolle Schritt. Die Entscheidung für eine Hüftprothese treffen wir dabei jedoch nicht für Sie – sondern gemeinsam mit Ihnen, auf Basis Ihres Befundes und Ihrer persönlichen Situation.
Je nach Ausgangslage stehen uns verschiedene Prothesensysteme zur Verfügung: zementiert oder zementfrei, Kurzschaft oder Standardschaft, Vollprothese oder Teilersatz. Welches Implantat das richtige ist, hängt von mehreren Faktoren wie Knochenqualität, Alter und Aktivitätsniveau ab.
Zertifizierte Endoprothetik auf höchstem Niveau
Unser EndoProthetikZentrum ist von der Zertifizierungsstelle ClarCert als Zentrum der Maximalversorgung zertifiziert. Das Zertifikat bestätigt hohe Fallzahlen, geringe Infektionsraten und eine lückenlose Qualitätsdokumentation. Für Sie bedeutet das: eine Versorgung, die extern geprüft und kontinuierlich weiterentwickelt wird.
Moderne Knieversorgung für jeden Befund
Wenn Verletzungen, Fehlstellungen, Rheuma oder altersbedingter Verschleiß das Kniegelenk dauerhaft geschädigt haben und konservative Maßnahmen wie Physiotherapie und Schmerztherapie keine ausreichende Wirkung erzielen, kann ein operativer Eingriff Beschwerden dauerhaft lindern und die Beweglichkeit wiederherstellen.
Welche Versorgung die richtige ist, hängt dabei vom individuellen Befund ab. Nicht jede Knieschädigung erfordert einen vollständigen Gelenkersatz – in vielen Fällen sind gelenkerhaltende oder weniger umfangreiche Eingriffe ausreichend. Wir besprechen die Optionen mit Ihnen auf Basis einer gründlichen Diagnostik:
- Umstellungsosteotomie: Gelenkerhaltende Korrektur einer Beinachsfehlstellung (O- oder X-Bein) durch gezielte Umformung des Knochens. Besonders bei jüngeren Patient:innen eine sinnvolle Alternative zum Gelenkersatz.
- Teilprothese / Schlittenprothese: Ersatz des isoliert geschädigten inneren oder äußeren Gelenkanteils. Möglich, wenn die übrigen Gelenkanteile und die Bänder noch intakt sind.
- Kompletter Oberflächenersatz: Standardversorgung bei fortgeschrittener Arthrose, bei der mehrere Gelenkanteile betroffen sind und alle geschädigten Gelenkflächen ersetzt werden.
- Navigiert roboterassistierte Knieprothesenversorgung: Computergestützte, millimetergenaue Implantation mit Echtzeit-Simulation der Bandspannung. Für präzise Ergebnisse und ein optimales Bewegungsergebnis.
- Achsgeführte / gekoppelte Knieprothese: Speziallösung bei ausgeprägten Beinachsabweichungen oder instabilen Seitenbändern, bei der die Prothese selbst die Stabilisierungsfunktion der Bänder übernimmt.
- Prothesenwechsel: Operative Erneuerung einer gelockerten, infizierten oder verschlissenen Knieprothese mit modularen Implantaten, die sich individuell an die veränderte Knochensituation anpassen.
Wechseloperation von bestehenden Prothesen
Auch eine gut eingesetzte Prothese kann im Laufe der Zeit Probleme verursachen. Gründe dafür sind beispielsweise Lockerung, Verschleiß, eine Infektion oder veränderte Knochenverhältnisse. In diesen Fällen wird eine Wechseloperation nötig.
Dabei werden betroffene Prothesenteile oder das gesamte Implantat entfernt und durch ein neues, auf die veränderte Situation abgestimmtes System ersetzt. Da die Knochensubstanz dabei eine zentrale Rolle spielt, setzen wir auf modulare Implantate, die eine individuelle Rekonstruktion ermöglichen.
Steht nicht ausreichend körpereigener Knochen zur Verfügung, können wir auf unsere hauseigene Knochenbank zurückgreifen.
SchmerzmedizinZentrum Vest
Akute und chronische Schmerzerkrankungen behandeln wir im SchmerzmedizinZentrum Vest mit interdisziplinären, multimodalen Ansätzen. Medikamentöse, interventionelle und therapeutische Verfahren werden dabei individuell aufeinander abgestimmt – für ein Leben möglichst ohne Schmerzen.
Häufige Fragen zur Endoprothetik
Wann ist eine Gelenkprothese notwendig?
Eine Gelenkprothese wird empfohlen, wenn der Gelenkverschleiß so weit fortgeschritten ist, dass konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Schmerzmedikation oder Injektionen keine ausreichende Linderung bringen und die Lebensqualität dauerhaft eingeschränkt ist. Grundlage der Entscheidung ist stets eine umfassende Diagnostik, die wir gemeinsam mit Ihnen besprechen.
Wie lange hält eine Gelenkprothese?
Moderne Endoprothesen halten in der Regel 15 bis 20 Jahre oder länger, abhängig von Faktoren wie Körpergewicht, Aktivitätsniveau, Knochenqualität und der gewählten Verankerungsform. Mit fortschreitender Implantat-Technologie verbessert sich die Nutzungsdauer der Prothesen kontinuierlich. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen helfen, mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Was ist eine Wechseloperation und wann wird sie notwendig?
Eine Wechseloperation, auch Revisionsoperation genannt, wird notwendig, wenn eine bestehende Prothese lockert, sich infiziert oder ihre Funktion nicht mehr ausreichend erfüllt. Der Eingriff ersetzt betroffene Prothesenteile oder das gesamte Implantat.
Wie lange dauert die Rehabilitation nach einem Gelenkersatz?
Dank moderner OP-Techniken und Rehabilitations-Konzepten ist eine erste Belastung des Gelenks häufig bereits am Operationstag möglich. Die stationäre Nachbehandlung dauert in der Regel wenige Tage, die anschließende Rehabilitation nimmt je nach Eingriff und Ausgangssituation vier bis sechs Wochen in Anspruch. Damit keine Lücken in der Versorgung entstehen, organisieren wir die Anschlussheilbehandlung für Sie im Vorfeld.
Werden in der Klinik für Endoprothetik auch ambulante Eingriffe durchgeführt?
Ausgewählte Eingriffe wie diagnostische Maßnahmen und kleinere operative Verfahren können in unserer Klinik ambulant durchgeführt werden. Ob ein ambulantes Vorgehen möglich ist, hängt vom jeweiligen Eingriff, Ihrem Gesundheitszustand und den Nachsorgeerfordernissen ab. All das besprechen wir individuell im Rahmen der Voruntersuchung mit Ihnen.
Unsere Endoprothetik-Expert:innen
Leitung

Klinikdirektor
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Chefarzt für Hüft- und Knieendoprothetik
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Leiter für Unfallchirurgie und Alterstraumatologie
Facharzt für Unfallchirurgie und spezielle Unfallchirurgie
Standort Herten

Leiter der Schulter- und Ellenbogenchirurgie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Sektionsleiter der Wirbelsäulenmedizin
Facharzt für Neurochirurgie
Standort Herten

Oberärztin
Leiterin der Schmerztherapie
Fachärztin für Anästhesiologie
Standort Herten
Oberärzte /-ärztinnen

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Oberärztin in der Wirbelsäulenmedizin
Fachärztin für Neurochirurgie
Standort Herten

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Chirurgie
Standort Herten

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Leitender Oberarzt
Facharzt für Anästhesiologie
Standort Herten

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie
Standort Herten

Oberärztin
Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten
Fachärzte /-ärztinnen
Marret Meisterernst
Dr. med. Eileen Kerkhoff
Valentin Wagner
Dmitry Wamboldt
Dr. med. Kai Werner
Christoph Berendes
Dejan Markovic
Elchin Ismayilov
Masoud Bukhari
Assistenzärzte /-ärztinnen
Dusan Vukovic
Murat Erbul
Ahmad Ababneh
Reda Tayeh
Maximilian van der Gönna
Anne Berger
Kontakt & Sprechstunden
St. Elisabeth-Hospital Herten
Im Schloßpark 12
45699 Herten/Westf.
Endoprothetiksprechstunde
Dienstag, 13:15 bis 15:30 Uhr
Mittwoch, 08:15 bis 11:00 Uhr