Klinik für Schulter-, Ellenbogen- und arthroskopische Chirurgie

  • St. Elisabeth-Hospital Herten

Wir behandeln das gesamte Spektrum an Erkrankungen und Verletzungen der Schulter und des Ellenbogens — von Verschleißerkrankungen und Instabilitäten bis hin zu Sehnenrupturen und der Implantation von Schulterprothesen.

Unsere Klinik

Schulter-, Ellenbogen- und arthroskopische Chirurgie am St. Elisabeth-Hospital Herten

Schulter und Ellenbogen sind zwei der beweglichsten Gelenke des menschlichen Körpers — und damit auch besonders anfällig. Ob Verschleiß, Verletzung, Instabilität oder ein akutes Beschwerdebild: In unserer Klinik für Schulter-, Ellenbogen- und arthroskopische Chirurgie am St. Elisabeth-Hospital Herten behandeln wir das gesamte Spektrum von Schulter- und Ellenbogenerkrankungen auf hohem fachlichem Niveau.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der arthroskopischen Chirurgie. Mithilfe minimalinvasiver Schlüssellochtechniken können wir viele Eingriffe gewebeschonend, präzise und mit kurzen Rehabilitationszeiten durchführen – damit Sie schnell und sicher zurück in einen beschwerdefreien Alltag finden.

Manchmal ist der Verschleiß des Schultergelenks bereits so weit fortgeschritten, dass nur ein Gelenkersatz die Beweglichkeit dauerhaft wiederherstellen kann. Mit rund XY Eingriffen pro Jahr verfügen wir über weitreichende Erfahrung in der Implantation anatomischer und inverser Schulterprothesen — eine Expertise, von der unsere Patient:innen direkt profitieren.

Jede Behandlung richtet sich nach dem individuellen Befund, den Beschwerden und den persönlichen Lebensumständen unserer Patient:innen. Unser Ziel ist es, Schmerzen effektiv zu lindern und die Beweglichkeit von Schulter und Ellenbogen bestmöglich wiederherzustellen.

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Unser Behandlungsspektrum

Die Schwerpunkte der Schulterchirurgie im Überblick

Moderne Schulterchirurgie mit persönlicher Betreuung

Schulter- und Ellenbogenbeschwerden können den Alltag erheblich einschränken – ob beim Sport, bei der Arbeit oder bei ganz alltäglichen Bewegungen.

Unser Team begleitet Sie von der ersten Diagnose bis zur Nachsorge: mit fundierter Expertise, modernen Behandlungsverfahren und der Aufmerksamkeit, die Sie und Ihre individuelle Situation verdienen.

Schultereckgelenkverschleiß

ACG-Arthrose: Ursachen, Diagnostik und Behandlung

Das Schultereckgelenk verbindet Schlüsselbein und Schulterdach und ist im Alltag wie im Sport einer erheblichen Belastung ausgesetzt. Kommt es durch Verschleiß oder Überlastung zu Knorpelabrieb und knöchernen Veränderungen, spricht man von einer ACG-Arthrose: einer Erkrankung, die sowohl ältere Patient:innen mit langjähriger Belastung als auch junge, sportlich aktive Menschen betreffen kann.

Von der gezielten Diagnostik über konservative Therapieansätze bis hin zu modernen operativen Verfahren wie der Mini-open-Technik: In unserer Klinik behandeln wir die ACG-Arthrose regelmäßig und verfügen über umfangreiche Expertise.

Gelenkverschleiß und Gelenkersatz

Schultergelenksarthrose und Schulterprothetik

Bei der Schultergelenksarthrose unterscheidet man zwischen primärer Arthrose (schicksalhafter Verschleiß) und einer sekundären Arthrose (nach Knochenbruch oder bei Rheumapatienten). Bei beiden Formen nimmt die Beweglichkeit des Schultergelenkes im Verlauf der Erkrankung ab, wobei besonders Drehbewegungen und das Überkopfheben erschwert sind.

Im Anfangsstadium stehen konservative Maßnahmen im Vordergrund: Physiotherapie und entzündungshemmende Medikamente können die Beschwerden wirksam lindern. Schreitet die Erkrankung fort, ist ein künstlicher Gelenkersatz oft die sinnvollste Option:

  • Schulterkappe: Überkronung des Oberarmkopfes bei noch gut erhaltenem Knochen und intakter Sehnenstruktur.
  • Stielprothese: Ersatz des Oberarmkopfes bei stärkerer Zerstörung — je nach Knochensituation zementiert oder zementfrei verankert.
  • Schultergelenkspfanne: Ergänzender Ersatz der Schultergelenkspfanne bei entsprechendem Verschleiß.
  • Inverse Schulterprothese: Umgekehrte Geometrie des Gelenks bei zerstörter Muskel-Sehnen-Kappe, vor allem bei älteren Patient:innen

Schulterprothesen gehören zu den häufigsten Eingriffen in unserer Klinik. Mit modernen Implantaten und etablierten Operationstechniken erzielen wir zuverlässig gute Ergebnisse in der Reduktion von Beschwerden und der Verbesserung der Beweglichkeit.

SchmerzmedizinZentrum Vest

Die Behandlung von Schmerzen erfordert mehr als eine einzelne Fachdisziplin. Deshalb arbeiten in unserem SchmerzMedizinZentrum Vest Orthopäd:innen, Chirurg:innen, Anästhesist:innen, Neurolog:innen, Psycholog:innen, Physiotherapeut:innen und weitere Spezialist:innen eng zusammen.

Mit einem individuell auf Sie zugeschnittenen Behandlungskonzept arbeiten wir gemeinsam an der Linderung Ihrer Schmerzen – mit dem Ziel, Sie schnellstmöglich in einen schmerzfreien Alltag zu entlassen.

Konservative und operative Methoden

Tennis- und Golferellenbogen behandeln

Tennisellenbogen und Golferellenbogen bezeichnen schmerzhafte Reizungen der Sehnenansätze am Ellenbogen, die meist durch chronische Über- oder Fehlbelastung entstehen. Betroffen sind dabei jedoch nicht nur Tennis- und Golfspieler:innen, sondern häufig auch Handwerker:innen, Gärtner:innen oder Menschen mit einseitiger Bürotätigkeit.

Therapeutisch stehen zunächst konservative Maßnahmen im Vordergrund. Belastungspausen, Physiotherapie und lokale Infiltrationstherapie mit entzündungshemmenden Medikamenten können häufig eine langfristige Schmerzlinderung erzielen.

Bleiben die Beschwerden trotz konservativer Behandlung bestehen, kann ein operativer Eingriff sinnvoll sein. In unserer Klinik führen wir die Operation nach Homann-Wilhelm durch: Über einen kleinen Hautschnitt wird die überlastete Sehnenursprungszone am Epicondylus eingekerbt und teilweise vom Knochen abgelöst. Das entlastet den Ansatzpunkt und unterbricht den Schmerzreiz. Ergänzend wird die Nervenversorgung des Bereichs durchtrennt (Denervation), was die Schmerzweiterleitung zusätzlich reduziert.

Nach einer kurzen Ruhigstellungsphase zur Wundheilung erfolgt anschließend eine physiotherapeutische Nachsorge, wodurch Funktionseinschränkungen weiter abgebaut werden.

Wenn die Schulter auskugelt

Schulterinstabilität und Schulterluxationen

Bei einer Schultergelenksluxation rutscht der Oberarmkopf aus der Schultergelenkpfanne, womit häufig ein Abriss der vorderen Gelenklippe einhergeht. Solche Ausrenkungen passieren häufig durch Stürze oder Sportunfälle – aber auch eine genetische Instabilität der Bänder oder eine zu klein entwickelte Gelenkpfanne können die Ursache sein. Nach einer Luxation neigt die Schulter vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu spontanen erneuten Ausrenkungen bei alltäglichen Bewegungen.

Die Therapie von Schulterluxationen und -instabilität richtet sich individuell nach Ursache, Befund, Alter und Bedürfnissen. Operative Eingriffe erfolgen meist minimalinvasiv über kleine Schnitte. Ziel ist es, die ausgeleierte Gelenklippe zu befestigen und die Gelenkkapsel zu straffen, sodass der Oberarmkopf künftig zuverlässig in der Pfanne gehalten wird (Operation nach Bankart). Ist die Gelenkpfanne durch knöcherne Ausrisse verkleinert oder anlagebedingt zu klein, erweitern wir sie gezielt durch die sogenannte Pfannenplastik nach Latarjet. Nach diesen Eingriffen wird der operierte Arm in einer Orthese für sechs Wochen teilweise ruhiggestellt.

Unser therapeutisches Verfahren erzielt seit Jahren sehr gute Resultate. Nach etwa zwölf Wochen können die meisten Patient:innen berufliche und sportliche Aktivitäten wieder aufnehmen. Gerade sehr junge und aktive Patient:innen profitieren hiervon – für einen normalen Alltag und eine aktive Freizeit.

Schon gewusst?

Häufige Fragen zur Schulter- und Ellenbogenchirurgie

Nicht jede Erkrankung erfordert einen operativen Eingriff. In vielen Fällen können Physiotherapie und entzündungshemmende Medikamente die Beschwerden dauerhaft lindern. Eine Operation wird erst dann in Betracht gezogen, wenn konservative Maßnahmen über einen angemessenen Zeitraum keine ausreichende Verbesserung erzielen, strukturelle Schäden wie z. B. Sehnenrisse vorliegen oder die Einschränkungen im Alltag erheblich sind. Die Entscheidung für oder gegen eine Operation treffen wir auf Basis einer sorgfältigen Diagnostik und Ihrer individuellen Situation.

Die Länge der Rehabilitation hängt vom Eingriff und dem individuellen Heilungsverlauf ab. Nach arthroskopischen Eingriffen ist der Bewegungsaufbau häufig sehr zeitnah möglich. Nach der Implantation einer Schulterprothese dauert die vollständige Rehabilitation in der Regel drei bis sechs Monate. Bei Instabilitätsoperationen können die meisten Patient:innen nach etwa zwölf Wochen berufliche und sportliche Aktivitäten wieder aufnehmen. Unser Team begleitet Sie durch die gesamte Nachsorge und stimmt das Rehabilitationsprogramm individuell mit Ihnen ab.

Ja, in vielen Fällen führen Belastungspausen, Physiotherapie, physikalische Therapie und lokale Infiltrationen mit entzündungshemmenden Medikamenten zu einer deutlichen Verbesserung von Schmerzen und Beweglichkeit. Nur wenn die Beschwerden trotz konsequenter konservativer Behandlung über mehrere Monate anhalten und chronifizieren, empfehlen wir einen operativen Eingriff.

Bei einer akuten Schulterluxation kugelt die Schulter durch ein konkretes Ereignis – etwa einen Sturz oder einen Sportunfall – aus. Eine chronische Schulterinstabilität hingegen beschreibt die anhaltende Neigung der Schulter, sich auch bei alltäglichen Bewegungen auszukugeln. Sie entwickelt sich häufig nach einer oder mehreren Luxationen, kann aber auch anlagebedingt auftreten. Während eine Erstluxation oft konservativ behandelt werden kann, erfordert eine chronische Instabilität in der Regel eine operative Stabilisierung.

Ja, eine Reihe von Eingriffen kann ambulant oder mit kurzem stationären Aufenthalt durchgeführt werden, darunter viele arthroskopische Verfahren. Ob ein Eingriff ambulant möglich ist, hängt vom Befund, dem geplanten Verfahren und Ihrer individuellen Situation ab.

Lernen Sie uns kennen

Unsere Expert:innen für Schulterchirurgie

Priv.-Doz. Dr. med. Dariusch Arbab

Klinikdirektor
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Dr. med. Dimitri Tzivras

Chefarzt für Hüft- und Knieendoprothetik
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Dr. med. Waldemar Alt

Leiter für Unfallchirurgie und Alterstraumatologie
Facharzt für Unfallchirurgie und spezielle Unfallchirurgie
Standort Herten

Dmitry Kuznetsov

Leiter der Schulter- und Ellenbogenchirurgie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Dr. med. M. Sarfraz aloch

Sektionsleiter der Wirbelsäulenmedizin
Facharzt für Neurochirurgie
Standort Herten

Nadine Skrzypczak

Oberärztin
Leiterin der Schmerztherapie
Fachärztin für Anästhesiologie
Standort Herten

Dr. med. Jasper Böhm

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Dr. med. Laura iornei-Irimie

Oberärztin in der Wirbelsäulenmedizin
Fachärztin für Neurochirurgie
Standort Herten

Marcin Kucharczyk

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Daniel Staender

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Chirurgie
Standort Herten

Florian Stiepeldey

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Dr. med. Dietmar Wulfert

Leitender Oberarzt
Facharzt für Anästhesiologie
Standort Herten

Anwar Zaqoul

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Dr. med. Eugen Ulrich

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Dirk Prickel

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie
Standort Herten

Rabea Kalkowski

Oberärztin
Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Marret Meisterernst

Dr. med. Eileen Kerkhoff

Valentin Wagner

Dmitry Wamboldt

Dr. med. Kai Werner

Christoph Berendes

Dejan Markovic

Elchin Ismayilov

Masoud Bukhari

Dusan Vukovic

Murat Erbul

Ahmad Ababneh

Reda Tayeh

Maximilian van der Gönna

Anne Berger

Ihre Klinik für Schulterchirurgie

Kontakt & Sprechstunden

St. Elisabeth-Hospital Herten

Im Schloßpark 12
45699 Herten/Westf.

Beate Meinzer

Schultersprechstunde:
Mittwoch, 13:15 bis 15:00 Uhr
Donnerstag, 8:15 bis 11:00 Uhr
Anmeldung unter 02366 15-3802

Privatsprechstunde:
Montag, 13:00 bis 15:40 Uhr
Donnerstag, 13:00 bis 15:40 Uhr
Anmeldung unter 02366 15-3801