Ihre Klinik für Dialyse in Recklinghausen
- Prosper-Hospital Recklinghausen
Willkommen in Ihrer Dialyse-Klinik Recklinghausen
Wenn die Nierenfunktion stark eingeschränkt ist, wird die Dialyse zur wichtigen Therapie. Im Prosper Hospital Recklinghausen bieten wir Ihnen alle modernen Formen der Nierenersatztherapie: von der intermittierenden Hämodialyse über kontinuierliche Verfahren für intensivpflichtige Patient:innen bis hin zu spezialisierten Eliminationsverfahren bei schweren Vergiftungen.
Unser erfahrenes Team aus Nephrolog:innen, Dialysefachkräften und spezialisierten Pflegekräften verfügt über langjährige Expertise in der Nierenersatztherapie. Wir betreuen Personen in der Langzeitdialyse ebenso wie intensivpflichtige Patient:innen mit akutem Nierenversagen – mit modernen Dialyseverfahren, individueller Betreuung und einem ganzheitlichen Behandlungsansatz.
Ebenso wichtig wie die technische Ausstattung ist uns der persönliche Umgang mit unseren Patient:innen. Wir wissen, dass Dialyse das Leben grundlegend verändert. Deshalb nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen, erklären jeden Behandlungsschritt verständlich und begleiten Sie mit Empathie und Fachkompetenz – von der ersten Dialyse bis zur langfristigen Dialysebetreuung.
moderne Dialyseplätze
Dialysebehandlungen pro Jahr
stationäre Patient:innen jährlich
Jahre Dialyse-Erfahrung
Die Schwerpunkte der Dialyse im Überblick
Nierenersatztherapie bei akutem und chronischem Nierenversagen
Vorbereitung und Einleitung aller gängigen Verfahren
Intermittierende Dialyse für teilstationäre Patient:innen
Intermittierende Dialyse für stationäre Patient:innen
Kontinuierliche Nierenersatztherapie bei Intensivpflichtigkeit
Betreuung bei akutem oder chronischem Nierenversagen mit Intensivpflichtigkeit
Spezialisierte Dialyseverfahren und Eliminationstherapien
Hochspezialisierte Nierenersatztherapie bei besonderen medizinischen Anforderungen.
Peritonealdialyse (Bauchfelldialyse)
Plasmapherese bei gesicherter Indikation
Gifteliminationsverfahren bei lebensbedrohlichen Intoxikationen
Bei schweren Vergiftungen setzen wir Spezialverfahren wie Hämoperfusion ein, um toxische Substanzen schnell und effektiv aus dem Blut zu entfernen.
Dialyse bei besonderen Patientengruppen und Begleitleistungen
Nierenersatztherapie bei Hepatitis B- und C-Patient:innen
Dialysebehandlungen unter strengen Hygiene- und Sicherheitsstandards für Patient:innen mit Hepatitis B oder C – mit speziellen Schutzmaßnahmen für alle Beteiligten.
Nierenersatztherapie bei MRSA-Trägern
Koordination der Nierenersatztherapie bei Operationen und Diagnostik
Dialysebezogene Ernährungsberatung
Kompetenz für Ihre Nierengesundheit
Dialyseformen und spezialisierte Leistungen im Detail
Bei der Hämodialyse wird Ihr Blut über einen Dialysezugang durch ein Filtersystem geleitet, das Abfallstoffe und überschüssige Flüssigkeit entfernt. Die Hämodiafiltration vereint zwei Verfahren: Sie entfernt Abfallstoffe sowohl durch Diffusion als auch durch Filtration – dadurch ist sie besonders effektiv und schonend für den Kreislauf. Die reine Hämofiltration setzen wir vor allem bei schwerstkranken Patient:innen auf der Intensivstation ein – sie entfernt Abfallstoffe schonend über einen kontinuierlichen Filtrationsprozess.
Für mehr Flexibilität bieten wir die Peritonealdialyse an: Das Bauchfell dient als natürliche Filtermembran, die Dialyse kann zu Hause durchgeführt werden. Schwerstkranke Patient:innen auf der Intensivstation behandeln wir mit kontinuierlicher Nierenersatztherapie (CVVH, CVVHD) – sie läuft über 24 Stunden und stabilisiert den Kreislauf, ohne ihn zu überlasten.
Zusätzlich bieten wir hochspezialisierte Eliminationstherapien wie Plasmapherese, Hämoperfusion und Verfahren bei Leichtkettenplasmozytom an. Auch Patient:innen mit Hepatitis B, Hepatitis C oder MRSA-Besiedlung behandeln wir sicher unter strengsten Hygienebedingungen. Unsere dialysebezogene Ernährungsberatung unterstützt Sie individuell für mehr Lebensqualität.
Dialysetechnologie und Behandlungsstandards
Unsere Dialyseplätze sind mit Fresenius 5008 Dialysegeräten ausgestattet – einem der weltweit führenden Systeme für Hämodialyse und Hämodiafiltration. Diese Geräte zeichnen sich durch ihre hohe Messgenauigkeit aus: Sie überwachen kontinuierlich Blutdruck, Puls, Temperatur und Dialysatfluss und passen die Behandlung automatisch an Ihre individuellen Bedürfnisse an. So wird die Dialyse nicht nur sicherer, sondern auch schonender für Ihren Kreislauf.
Alle Dialysegeräte werden nach jedem Einsatz gründlich desinfiziert, und das Dialysewasser wird gemäß ISO 11663 für Dialysewasser aufbereitet und kontinuierlich kontrolliert. Höchste Hygiene- und Qualitätsstandards sind für uns selbstverständlich – für Ihre Sicherheit und Gesundheit.
Für intensivpflichtige Patient:innen ermöglichen kontinuierliche Nierenersatzverfahren eine schonende Behandlung direkt auf der Intensivstation. Neben den Standard-Dialysegeräten verfügen wir über Spezialsysteme für Plasmapherese und Hämoperfusion, um auch bei seltenen und komplexen Krankheitsbildern gezielt zu behandeln.
Dialyse im Prosper Hospital – Ablauf und Betreuung
Wenn Sie einen stationären Aufenthalt im Prosper Hospital haben oder eine Operation oder invasive Diagnostik ansteht, koordinieren wir Ihre Dialysebehandlung nahtlos. Besonders bei Kontrastmitteluntersuchungen ist eine enge Abstimmung wichtig, um Ihre Nierenfunktion bestmöglich zu schützen – wir übernehmen diese Koordination für Sie.
Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Vorbereitung zur Aufnahme in das chronische Dialyseprogramm. Wenn Ihre Nierenfunktion dauerhaft unter 10-15 % sinkt, begleiten wir Sie Schritt für Schritt: mit ausführlichen Gesprächen über die verschiedenen Dialyseformen sowie der Anlage des passenden Dialysezugangs – bei der Hämodialyse ein Vorhofkatheter und/oder Shunt, bei der Peritonealdialyse ein Bauchfellkatheter – jeweils in Zusammenarbeit mit unserer gefäßchirurgischen Abteilung. Dazu kommen die medizinische und psychologische Vorbereitung auf diesen neuen Lebensabschnitt.
Nach Ihrer Entlassung arbeiten wir eng mit den nephrologischen Schwerpunktpraxen auf dem Prosper-Gelände und umliegenden Dialysezentren zusammen – für eine nahtlose Weiterbetreuung.
Häufige Fragen (FAQ)
Wann ist eine Dialyse notwendig?
Die Entscheidung zur Dialyse wird immer individuell getroffen – abhängig von den Symptomen einer Harnvergiftung oder Überwässerung, dem Lebensalter, bestehenden Begleiterkrankungen sowie den persönlichen Präferenzen des Patienten. Dabei werden stets die Vor- und Nachteile einer Dialysebehandlung im Vergleich zu einer konservativen Behandlungsstrategie besprochen, um gemeinsam die beste Entscheidung zu treffen.
Wie oft muss ich zur Dialyse?
Die sogenannte Dialysedosis – also Häufigkeit und Dauer der Behandlung – wird individuell festgelegt. Sie hängt unter anderem von der Restfunktion der eigenen Nieren, dem Körpergewicht und bestehenden Begleiterkrankungen ab.
Bei der Hämodialyse ist eine Behandlung dreimal pro Woche für jeweils 4–5 Stunden am häufigsten. Bei der Peritonealdialyse, die Patienten eigenständig zuhause durchführen, erfolgt die Behandlung täglich mit 3–4 Wechseln der Bauchfellflüssigkeit.
Wie läuft eine Dialysebehandlung ab?
Zu Beginn jeder Behandlung wird Ihr aktuelles Gewicht ermittelt und mit Ihrem individuellen Sollgewicht abgeglichen. Daraus errechnet sich die Flüssigkeitsmenge, die während der Dialyse entzogen werden soll. Gleichzeitig werden die Behandlungsparameter eingestellt: Blutverdünnung, Salzkonzentration im Dialysat, Temperatur und weitere individuelle Faktoren.
Anschließend schließt Sie unser Fachpersonal an die Dialysemaschine an. Während der Behandlung findet ein ärztliches Visitengespräch statt und natürlich wird der gesamte Ablauf kontinuierlich überwacht.
Wie arbeitet die Dialyse mit anderen Fachbereichen zusammen?
Fachärzt:innen für Nephrologie sind weitergebildete Internist:innen und verfügen über ein breites Spektrum an Erfahrung im gesamten Bereich der Inneren Medizin. Bei Bedarf ziehen wir die Expertise weiterer Fachdisziplinen, insbesondere der Kardiologie, der Gastroenterologie und Pneumologie, hinzu.
Kann ich trotz Dialyse noch reisen?
Ja – Dialysezentren gibt es überall auf der Welt. Entsprechende Verzeichnisse sind leicht im Internet zu finden. Wer also körperlich fit genug ist, muss auch als Dialysepatient:in nicht aufs Reisen nicht verzichten.
Unsere Experten
Leitung

Chefarzt
Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie
Hypertensiologe (DHL)
Notfall- und Intensivmedizin
Standort Recklinghausen
Oberärzt:innen

Leitender Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie
Hypertensiologe (DHL)
Standort Recklinghausen

Geschäftsführende Oberärztin
Fachärztin für Innere Medizin, Nephrologie und Diabetologie
Hypertensiologin (DHL)
Standort Recklinghausen
Assistenzärzt:innen
Loai Abu Shama
Wasseem Alothman
Olivera Plavsic
Franziska Engbert
Kontakt & Sprechstunden
Prosper-Hospital Recklinghausen
Mühlenstr. 27
45659 Recklinghausen
Bürozeiten:
Montag bis Donnerstag: 07:30 – 16:00 Uhr
Freitag: 07:30 – 15:00 Uhr.