Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin
- Prosper-Hospital Recklinghausen
- St. Elisabeth-Hospital Herten
Ob zur präzisen Diagnostik oder beim minimalinvasiven Eingriff: In unserer Klinik machen wir mit bildgebenden Verfahren sichtbar, was behandelt werden muss.
Radiologie und Nuklearmedizin im Prosper-Hospital Recklinghausen und im St. Elisabeth-Hospital Herten
In unserer Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin führen wir das gesamte Spektrum moderner bildgebender Verfahren durch: Von klassischem Röntgen über Computertomographie und MRT bis hin zu Mammographie und Kontrastmitteluntersuchungen wie die Angiographie.
Solche bildgebenden Diagnoseverfahren sind die Grundlage fast jeder medizinischen Behandlung. Gearbeitet wird an beiden Standorten ausschließlich mit digitaler Aufnahmetechnik, die die Strahlenbelastung auf ein Minimum reduziert.
Darüber hinaus bieten wir minimalinvasive Eingriffe an – etwa die CT-gesteuerte Schmerzbehandlung (PRT) oder die gezielte Verödung von Tumorgewebe. Dabei wird, gesteuert durch bildgebende Verfahren, direkt am Ort des Geschehens behandelt – ohne offene Operation. Ergänzt wird das Spektrum durch nuklearmedizinische Untersuchungen wie die Szintigraphie, bei der schwach radioaktive Substanzen eingesetzt werden, um Organfunktionen von innen sichtbar zu machen.
Unser Team aus Fachärzt:innen und medizinisch-technischen Assistent:innen versorgt rund um die Uhr alle stationären Patient:innen des Stiftungsklinikum PROSELIS.
beschäftigte Ärzt:innen
ambulante Fälle pro Jahr
stationäre Fälle pro Jahr
Platzhalter
Die Schwerpunkte der Radiologie und Nuklearmedizin im Überblick
Bildgebende Diagnostik
Präzise Bildgebung als Grundlage für Diagnostik und Therapie.
Konventionelles Röntgen
Schnelles, gezieltes und bewährtes Verfahren zur Darstellung von Knochen, Brustkorb, Bauchorganen sowie Nieren und Harnwegen.
Mammographie
Schonende Röntgenuntersuchung der Brust zur Früherkennung von Veränderungen im Brustgewebe, besonders geeignet zur Krebsvorsorge.
Sonographie (Ultraschall)
Strahlenfreie Untersuchung der inneren Organe, der Schilddrüse, der Gelenke und der Hüften.
Computertomographie (CT)
Hochauflösende Schichtbilder des Körperinneren in kurzer Zeit als Grundlage für umfassende Diagnostik und gezielte interventionelle Eingriffe.
Magnetresonanztomographie (MRT)
Schnittbildverfahren ohne Röntgenstrahlung mit besonders präzisem Weichteilkontrast. Ideal für Gelenke, Bauchorgane, das zentrale Nervensystem sowie für Gefäß- und Brustuntersuchungen.
Angiographie / Digitale Subtraktionsangiographie (DSA)
Darstellung der arteriellen Blutgefäße mithilfe digitaler Röntgentechnik. Ermöglicht überlagerungsfreie Aufnahmen und ist in vielen Fällen ambulant durchführbar.
Phlebographie
Kontrastmittelgestützte Darstellung der Venen zum Nachweis oder Ausschluss einer Thrombose sowie zur Vorbereitung auf einen geplanten Eingriff.
Interventionelle Radiologie
Minimalinvasive Eingriffe, gesteuert durch bildgebende Verfahren.
Embolisation
Gezielter Verschluss von Gefäßen über einen Katheter, eingesetzt bei Blutungen, Tumoren, Myomen oder gutartiger Prostatavergrößerung. Je nach Befund auch mit lokaler Chemotherapie kombinierbar.
Katheterverfahren / Gefäßinterventionen (PTA, Stent)
Aufweitung verengter oder verschlossener Arterien mithilfe eines Ballonkatheters, ergänzt durch Stentimplantatio. Eingesetzt bei Erkrankungen wie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit oder dem diabetischen Fußsyndrom.
Transjugulärer portosystemischer Shunt (TIPS)
Anlage einer Verbindung zwischen Pfortader und Lebervene zur Druckentlastung bei Leberzirrhose. Lindert Folgeerscheinungen wie Krampfadern in der Speiseröhre oder Bauchwassersucht.
Mikrowellenablation
Zerstörung von Tumorgewebe durch gezielte Wärmeentwicklung. Minimalinvasiv und ohne Vollnarkose, eingesetzt vor allem bei Tumoren der Leber, Niere und Lunge.
CT-gesteuerte Schmerzbehandlung (PRT)
Gezielte, präzise und schonende Schmerztherapie im Bereich der Wirbelsäule unter bildgebender Kontrolle.
Gewebeentnahme (Biopsie)
CT- oder mammographisch gesteuerte Entnahme von Gewebeproben zur Abklärung von gut- oder bösartigen Veränderungen, auch als stereotaktische Vakuumbiopsie der Brust.
Nuklearmedizin
Sichtbarmachung von Körperfunktionen mithilfe schwach radioaktiver Substanzen.
Szintigraphie
Bildgebende Untersuchung von Skelett, Schilddrüse, Lunge und Nierenfunktion mithilfe kurzlebiger radioaktiver Isotope. Liefert funktionelle Informationen ergänzend zur strukturellen Bildgebung.
Myokardperfusionsszintigraphie
Untersuchung der Herzdurchblutung zur Abklärung von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels.
Nuklearmedizinische Markierung
Markierung von Lymphwegen vor minimal-invasiven Eingriffen beim Brustkrebs, die eine gezielte, gewebeschonende Operation ermöglicht.
Radioimmunoassay (RIA)
Nuklearmedizinische Laboruntersuchung von Blutproben zur Bestimmung von Hormonwerten und anderen diagnostisch relevanten Parametern.
Wir sehen, was andere übersehen.
Enge Röhren, laute Geräte, Schmerzen oder die Sorge vor dem, was der Befund zeigen könnte. Wir verstehen, dass unsere Untersuchungen und Eingriffe beängstigend sein können. Deshalb nehmen wir uns die Zeit, Ihnen alles in Ruhe zu erklären, damit Sie zu jeder Zeit wissen, was Sie erwartet und sich gut aufgehoben fühlen.
Interventionelle Radiologie: Behandeln statt nur Diagnostizieren
Interventionelle Radiologie bezeichnet minimalinvasive Eingriffe, die unter direkter bildgebender Kontrolle durchgeführt werden. Operationen, die früher einen großen Schnitt erforderten, sind durch die Live-Bildgebung heute in vielen Fällen über einen wenige Millimeter kleinen Zugang möglich. Das bedeutet für Patient:innen ein geringeres Narkoserisiko, kürzere Erholungszeiten und oftmals eine ambulante Durchführung ohne stationären Aufenthalt.
Das Spektrum der interventionellen Radiologie reicht von der Embolisation blutender Gefäße über die Aufweitung verschlossener Arterien bis hin zur gezielten Zerstörung von Tumorgewebe durch Mikrowellenablation. Auch gezielte Schmerztherapien an der Wirbelsäule und Gewebeentnahmen zur Abklärung von Tumoren können mittlerweile bildgesteuert durchgeführt werden.
Für diese Eingriffe steht uns modernste Angiographietechnik zur Verfügung, einschließlich digitaler Subtraktionsangiographie. Einige unserer Expert:innen sind durch die Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie in der DEGIR-Stufe II zertifiziert.
Kniegelenkembolisation (GAE): Schmerztherapie bei Kniegelenkverschleiß
Wenn das Kniegelenk verschleißt, können entzündliche Prozesse im Gelenk entstehen, die die Bildung neuer, krankhafter Blutgefäße in der Gelenkschleimhaut fördern. In diese Gefäße wachsen empfindliche Nervenfasern ein, die Schmerzsignale weiterleiten. So können chronische Knieschmerzen entstehen, die sich mit konservativen Maßnahmen oft nicht ausreichend behandeln lassen.
Genau hier setzt die Kniegelenkembolisation (GAE) an: Die veränderten Gefäße werden gezielt verschlossen, sodass die versorgenden Nervenfasern nicht mehr aktiviert werden. Dadurch kann die Weiterleitung von Schmerzsignalen deutlich reduziert werden.
Der Eingriff erfolgt minimalinvasiv über die Leistenarterie. Über einen dünnen Mikrokatheter werden die betroffenen Gefäße gezielt erreicht und behandelt. In der Regel ist ein stationärer Aufenthalt von ein bis zwei Tagen erforderlich. Viele Patient:innen berichten anschließend über eine spürbare Schmerzlinderung und eine verbesserte Beweglichkeit des Kniegelenks.
Die GAE kommt insbesondere dann in Betracht, wenn konservative Therapien ausgeschöpft sind, ein Gelenkersatz jedoch noch nicht notwendig ist. Auch bei anhaltenden Beschwerden nach einer bereits erfolgten Knieoperation kann das Verfahren sinnvoll sein. Ob eine GAE im individuellen Fall geeignet ist, wird gemeinsam im persönlichen Gespräch entschieden.
Häufige Fragen zur Radiologie und Nuklearmedizin
Was ist der Unterschied zwischen CT und MRT?
Die Computertomographie (CT) arbeitet mit Röntgenstrahlen und erstellt sehr schnell hochauflösende Schichtbilder. Dieses bildgebende Verfahren ist besonders geeignet für Knochen, Lunge und Notfallsituationen. Die Magnetresonanztomographie (MRT) verzichtet hingegen vollständig auf Strahlung und nutzt stattdessen Magnetfelder. Sie liefert besonders präzise Bilder von Weichteilen wie Muskeln, Sehnen, Gehirn oder Bauchorganen. Welches Verfahren sinnvoller ist, hängt von der medizinischen Fragestellung ab.
Ist eine Röntgen- oder CT-Untersuchung gefährlich? Wie hoch ist die Strahlenbelastung wirklich?
Die bei medizinischen Untersuchungen eingesetzte Strahlenmenge ist gering, medizinisch gut kalkulierbar und der diagnostische Nutzen überwiegt dem Risiko in der Regel deutlich. Eine einfache Röntgenaufnahme entspricht etwa der natürlichen Strahlung, der wir an wenigen Tagen ausgesetzt sind. Im Stiftungsklinikum PROSELIS arbeiten ausschließlich mit digitaler Aufnahmetechnik, die die Strahlendosis auf das notwendige Minimum reduziert.
Bin ich nach einer nuklearmedizinischen Untersuchung radioaktiv?
Die eingesetzten Substanzen sind nur schwach radioaktiv, kurzlebig und zerfallen innerhalb weniger Stunden. Nach der Untersuchung sind Sie nicht in einem Maß radioaktiv, das für Ihre Umgebung eine Gefahr darstellt. Der Körper scheidet die Substanzen rasch über die Nieren aus. Mit einer erhöhten Flüssigkeitsaufnahme nach der Untersuchung können Sie diesen Prozess zusätzlich beschleunigen. Vor einer nuklearmedizinischen Untersuchung versorgen wir Sie selbstverständlich mit allen relevanten Informationen.
Was ist Interventionelle Radiologie und wann ersetzt sie eine Operation?
Interventionelle Radiologie bezeichnet minimalinvasive Eingriffe, die unter bildgebender Kontrolle – also durch CT, Röntgen oder Ultraschall gesteuert – durchgeführt werden. Statt eines offenen Eingriffs wird meist nur eine Nadel oder ein dünner Katheter über einen kleinen Schnitt eingeführt. Das Verfahren ersetzt klassische Operationen zum Beispiel bei verengten Blutgefäßen, bestimmten Tumorarten, Myomen oder gutartiger Prostatavergrößerung. Ob eine interventionelle Behandlung infrage kommt, wird individuell und häufig in enger Abstimmung mit dem behandelnden Fachbereich entschieden.
Wie schnell erhalte ich meinen Befund und wer erklärt ihn mir?
Befunde werden in der Regel zeitnah nach der Untersuchung erstellt und direkt an Ihren behandelnden Arzt oder Ihre behandelnde Ärztin übermittelt. In dringenden Fällen steht die Radiologie rund um die Uhr zur Verfügung und stellt Befunde sofort bereit. Die Besprechung des Befundes erfolgt mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin oder im Rahmen interdisziplinärer Fallbesprechungen.
Unsere Expert:innen für Radiologie und Nuklearmedizin
Leitung

Chefarzt
Facharzt für Radiologie
Standort Herten

Ärztlicher Direktor und Chefarzt
Facharzt für Radiologie
Standort Recklinghausen
Oberärzte /-ärztinnen

Oberärztin
Standort Herten

Oberarzt
Facharzt für Radiologie
Standort Herten

Leitender Oberarzt
Facharzt für Radiologie
Standort Recklinghausen

Leitender Oberarzt
Facharzt für Radiologie
Standort Recklinghausen

Oberarzt
Facharzt für Radiologie
Standort Recklinghausen
Fachärtze /-ärztinnen
Dr. med. Sabine Wiebringhaus-Storp
Stefanie Wehrmann
Charalampos Pachatouridis
Assistenzärzte /-ärztinnen
Brenda Chevez
Dr. med. Hendrik Keßeler
Robert Klenke
Sonia Sadr
Arthika Sritharan
Leitung

Chefarzt
Facharzt für Radiologie
Standort Herten
Oberärzte /-ärztinnen

Oberärztin
Standort Herten

Oberarzt
Facharzt für Radiologie
Standort Herten
Assistenzärzte /-ärztinnen
Brenda Chevez
Arthika Sritharan
Leitung

Ärztlicher Direktor und Chefarzt
Facharzt für Radiologie
Standort Recklinghausen
Oberärzte /-ärztinnen

Leitender Oberarzt
Facharzt für Radiologie
Standort Recklinghausen

Leitender Oberarzt
Facharzt für Radiologie
Standort Recklinghausen

Oberarzt
Facharzt für Radiologie
Standort Recklinghausen
Fachärzte /-ärztinnen
Dr. med. Sabine Wiebringhaus-Storp
Stefanie Wehrmann
Charalampos Pachatouridis
Assistenzärzte /-ärztinnen
Dr. med. Hendrik Keßeler
Robert Klenke
Sonia Sadr
Kontakt & Sprechstunden
Prosper-Hospital Recklinghausen
Mühlenstr. 27
45659 Recklinghausen
St. Elisabeth-Hospital Herten
Im Schloßpark 12
45699 Herten/Westf.