Klinik für Wirbelsäulenmedizin

  • St. Elisabeth-Hospital Herten

Rückenschmerzen, Nervenbeschwerden, eingeschränkte Beweglichkeit: Wir behandeln das gesamte Spektrum an Wirbelsäulenerkrankungen. Minimalinvasiv, präzise und mit dem Ziel, Ihre Mobilität zu erhalten.

Unsere Klinik

Wirbelsäulenmedizin im St. Elisabeth-Hospital Herten

Unsere Wirbelsäule trägt nicht nur unser Körpergewicht, sondern beschützt auch das Rückenmark und ermöglicht nahezu jede Alltagsbewegung. Wenn sie erkrankt oder verletzt ist, hat das unmittelbare Folgen für unsere Mobilität und Lebensqualität.

In unserer Klinik behandeln wir das gesamte Spektrum von degenerativen Erkrankungen, Instabilitäten und Tumoren an der Wirbelsäule.

Im Mittelpunkt unseres operativen Spektrums stehen minimalinvasive und mikrochirurgische Verfahren. Diese ermöglichen uns präzise Eingriffe mit geringem Gewebetrauma – was postoperative Schmerzen minimiert und kürzere Krankenhausaufenthalte ermöglicht.

Ergänzt wird dieses operative Angebot durch ein umfassendes konservatives Therapieprogramm, das neben Schmerztherapie und Physiotherapie auch chirotherapeutische und osteopathische manualtherapeutische Behandlungen umfasst.

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Unser Behandlungsspektrum

Die Schwerpunkte der Wirbelsäulenmedizin im Überblick

Moderne Wirbelsäulenmedizin mit Verantwortung

Minimalinvasiv wo möglich, operativ wo nötig und konservativ wo sinnvoll: mit diesem Grundsatz treffen wir in unserer Klinik für Wirbelsäulenmedizin Behandlungsentscheidungen. Dabei berücksichtigen wir nicht nur Ihre individuelle Diagnose, sondern auch Ihre persönliche Situation – für die bestmögliche Therapie.

Häufige Erkrankung im Fokus

Bandscheibenvorfall: Beschwerden dauerhaft lindern

Bei einem Bandscheibenvorfall (auch Bandscheibenprolaps genannt) drückt freies Bandscheibengewebe auf das Rückenmark oder Nervenwurzeln, wodurch häufig Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Lähmungserscheinungen verursacht werden. Am häufigsten betroffen sind die Lenden- und die Halswirbelsäule.

In den meisten Fällen kann ein Bandscheibenvorfall konservativ behandelt werden. Mit gezielter Schmerztherapie, Physiotherapie und interventionellen Verfahren lassen sich die Beschwerden in der Regel dauerhaft lindern. Bei anhaltenden starken Schmerzen, neurologischen Ausfällen oder akuter Lähmung ist jedoch eine Operation notwendig.

Solche Eingriffe werden bei uns mikrochirurgisch durchgeführt: Über einen kleinen Hautschnitt wird unter dem Operationsmikroskop das vorgefallene Bandscheibengewebe präzise entfernt und der betroffene Nerv entlastet. Das Verfahren ist gewebeschonend, erprobt und ermöglicht in der Regel eine zügige Mobilisierung nach dem Eingriff.

Wirbelkanalverengung

Spinalkanalstenose oder degeneratives Lumbalsyndrom

Eine Spinalkanalstenose ist eine mögliche Ursache für ein chronisches Lumbalsyndrom. Sie entsteht, wenn der Wirbelkanal durch Verschleiß, knöcherne Anbauten oder verdickte Bänder zunehmend enger wird und die darin verlaufenden Nervenbahnen einengt. Wenn die Stenose Schmerzen verursacht, spricht man auch oft von einem degenerativen Lumbalsyndrom.

Betroffene berichten häufig, dass sie bereits nach wenigen Schritten Schmerzen, Taubheit oder Schwäche in den Beinen entwickeln. Lediglich ein kurzes Vornüberbeugen oder Hinsetzen verschafft vorübergehend Erleichterung.

Bei der Spinalkanalstenose steht zunächst die konservative Therapie im Vordergrund. Zeigt diese keine ausreichende Wirkung, ist die mikrochirurgische Dekompression des verengten Wirbelkanals ein verlässlicher und schonender Eingriff, der nur kurze Nachbehandlungszeiten nach sich zieht.

SchmerzmedizinZentrum Vest

Anhaltende Schmerzen haben selten nur eine Ursache. Genau deshalb reicht meist auch kein einzelner Therapieansatz aus, um sie wirksam zu behandeln. Im SchmerzMedizinZentrum Vest arbeiten Fachleute aus Orthopädie, Neurologie, Psychologie, Physiotherapie und weiteren Disziplinen Hand in Hand, um Ihre Schmerzen mit einem individuell auf Sie zugeschnittenen Behandlungskonzept nachhaltig zu lindern.

Instabilität der Wirbelsäule

Spondylolisthesis (Wirbelgleiten): Stabilität wiederherstellen

Bei einer Spondylolisthesis verschiebt sich ein Wirbelkörper. Dieses Wirbelgleiten kann anlagebedingt auftreten oder sich im Laufe des Lebens durch Bandscheibenverschleiß und Segmentlockerung entwickeln.

Typische Symptome sind Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, Schmerzausstrahlung in die Beine und neurologische Begleitsymptome.

In den meisten Fällen ist eine konservative Therapie möglich. Bei ausgeprägter Instabilität der Wirbel und klinisch relevanten Beschwerden kann jedoch eine operative Stabilisierung notwendig sein. 

Bei dieser werden die Wirbelkörper aufgerichtet, ein Bandscheibenersatz eingebracht und die betroffenen Segmente mit Pedikelschrauben und Stäben dauerhaft gesichert.

Konservativ und interkonventionell

Minimalinvasive Therapie als Grundsatz

Jede Operation ist ein Eingriff in den Körper, der körperlichen und psychischen Stress verursacht. Deshalb schöpfen wir zunächst alle nicht-operativen Möglichkeiten aus, bevor ein chirurgischer Eingriff in Betracht gezogen wird.

Unsere Klinik verfügt über ein umfassendes konservatives und interkonventionelles Behandlungskonzept für Schmerzen des gesamten Halte- und Bewegungsapparates, insbesondere der Hals- und Lendenwirbelsäule. Behandelt werden bei uns Bandscheibenprobleme, degenerative Veränderungen, Stenosen, Instabilitäten sowie Schmerzsyndrome mit und ohne Ausstrahlung in Arme oder Beine.

Unser Therapieprogramm kombiniert medikamentöse Behandlung, gezielte Injektionen (bei Bedarf bildgesteuert unter Röntgen- oder CT-Kontrolle), Physiotherapie, medizinische Trainingstherapie sowie physikalische Verfahren wie Elektro- und Ultraschalltherapie oder Massagen.

Schon gewusst?

Häufige Fragen zur Wirbelsäulenmedizin

Eine Operation ist indiziert, wenn konservative Maßnahmen über einen angemessenen Zeitraum keine ausreichende Besserung bringen und gleichzeitig ein bildgebender Befund die Beschwerden erklärt. Bei akuter Lähmung der Kennmuskulatur oder des Schließmuskels ist ein operativer Eingriff umgehend notwendig.

Minimalinvasiv bedeutet, dass der Eingriff über einen möglichst kleinen Zugang mit geringstem Gewebetrauma durchgeführt wird. Häufig erfolgt dieser Eingriff unter dem Operationsmikroskop oder endoskopisch. Diese Operationsform schont umliegende Muskeln und Strukturen, reduziert postoperative Schmerzen und kann den Klinikaufenthalt verkürzen.

Das hängt vom Eingriff und dem individuellen Heilungsverlauf ab. Nach einer mikrochirurgischen Bandscheibenoperation sind viele Patient:innen nach wenigen Tagen wieder mobil. Die vollständige Erholung und Belastbarkeit – insbesondere für anspruchsvolle Tätigkeiten wie Sport oder körperliche Arbeit – nimmt in der Regel einige Wochen in Anspruch.

Ja, konservative und interkonventionelle Therapieformen sind ein vollwertiger Behandlungspfad in unserer Klinik. Viele Patient:innen werden bei uns ausschließlich mit konservativen und interventionellen Verfahren behandelt und erreichen damit eine dauerhafte Beschwerdelinderung – ganz ohne operativen Eingriff.

In den meisten Fällen ja. Nach einer erfolgreichen Behandlung und abgeschlossener Rehabilitation ist Sport nicht nur möglich, sondern ausdrücklich erwünscht, da gezielte Bewegung die Wirbelsäule stabilisiert und Folgebeschwerden vorbeugt. Welche Sportarten wann geeignet sind, sollten immer individuell besprochen werden.

Lernen Sie uns kennen

Unsere Expert:innen der Wirbelsäulenmedizin

Priv.-Doz. Dr. med. Dariusch Arbab

Klinikdirektor
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Dr. med. Dimitri Tzivras

Chefarzt für Hüft- und Knieendoprothetik
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Dr. med. Waldemar Alt

Leiter für Unfallchirurgie und Alterstraumatologie
Facharzt für Unfallchirurgie und spezielle Unfallchirurgie
Standort Herten

Dmitry Kuznetsov

Leiter der Schulter- und Ellenbogenchirurgie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Dr. med. M. Sarfraz aloch

Sektionsleiter der Wirbelsäulenmedizin
Facharzt für Neurochirurgie
Standort Herten

Nadine Skrzypczak

Oberärztin
Leiterin der Schmerztherapie
Fachärztin für Anästhesiologie
Standort Herten

Dr. med. Jasper Böhm

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Dr. med. Laura iornei-Irimie

Oberärztin in der Wirbelsäulenmedizin
Fachärztin für Neurochirurgie
Standort Herten

Marcin Kucharczyk

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Daniel Staender

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Chirurgie
Standort Herten

Florian Stiepeldey

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Dr. med. Dietmar Wulfert

Leitender Oberarzt
Facharzt für Anästhesiologie
Standort Herten

Anwar Zaqoul

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Dr. med. Eugen Ulrich

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Dirk Prickel

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie
Standort Herten

Rabea Kalkowski

Oberärztin
Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Marret Meisterernst

Dr. med. Eileen Kerkhoff

Valentin Wagner

Dmitry Wamboldt

Dr. med. Kai Werner

Christoph Berendes

Dejan Markovic

Elchin Ismayilov

Masoud Bukhari

Dusan Vukovic

Murat Erbul

Ahmad Ababneh

Reda Tayeh

Maximilian van der Gönna

Anne Berger

Ihre Klinik für Wirbelsäulenmedizin

Kontakt & Sprechstunden

St. Elisabeth-Hospital Herten

Im Schloßpark 12
45699 Herten/Westf.

Beate Meinzer

Wirbelsäulensprechstunde
Dienstag, 08:15 bis 11:00 Uhr
Freitag, 08:15 bis 11:00 Uhr