Klinik für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie
- St. Elisabeth-Hospital Herten
In unserer Klinik behandeln wir Fehlstellungen, Erkrankungen und Verletzungen des gesamten Fußes. Unser Behandlungsspektrum reicht von konservativen Methoden über minimal-invasive Korrekturen bis hin zu offenen operativen Eingriffen.
Fuß- und Sprunggelenkchirurgie am St. Elisabeth-Hospital Herten
Die Fuß- und Sprunggelenkchirurgie am St. Elisabeth-Hospital Herten ist auf die operative und konservative Behandlung von Erkrankungen, Fehlstellungen und Verletzungen des Fußes und des Sprunggelenkes spezialisiert.
Viele der Eingriffe führen wir ambulant oder minimal-invasiv durch. Wo immer es sinnvoll ist, kommen arthroskopische Techniken zum Einsatz, die eine gelenkschonende Behandlung und kurzen Genesungszeiten ermöglichen. Darüber hinaus bieten wir ein breites Spektrum konservativer Behandlungsmaßnahmen, die Beschwerden am Fuß- und Sprunggelenk deutlich lindern können.
Besonderen Wert legen wir auf eine Therapieplanung, die Ihren Alltag, Ihre körperliche Belastung und Ihre persönlichen Erwartungen berücksichtigt. Wir betrachten jeden Fall individuell und beziehen sowohl medizinische Befunde als auch Ihre persönliche Situation in die Entscheidungsfindung ein. Unser Team begleitet Sie vom ersten Gespräch über den Eingriff bis hin zur Nachsorge – mit dem Ziel, dass Sie wieder beschwerdefrei laufen können.
beschäftigte Ärzt:innen
ambulante Fälle pro Jahr
stationäre Fälle pro Jahr
Platzhalter
Die Schwerpunkte der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie im Überblick
Vorfußchirurgie
Fehlstellungen und Erkrankungen der Zehen und des Mittelfußes.
Hallux valgus (Ballenzeh)
Korrektur der Großzehenfehlstellung durch bewährte und moderne Umstellungsoperationen.
Hallux rigidus (Großzehengelenksarthrose)
Behandlung des verschlissenen Großzehengrundgelenks – von der Gelenkerhaltung bis zur Versteifung.
Hammer-, Krallen- und Klauenzehen
Operative Korrektur schmerzhafter Zehenfehlstellungen, häufig in Kombination mit anderen Vorfußerkrankungen.
Metatarsalgie (Mittelfußschmerz)
Ursachengerechte Behandlung von Schmerzen unter dem Mittelfußballen.
Morton-Neurom
Entfernung des eingeklemmten Nervs zwischen den Mittelfußknochen.
Brachymetatarsie
Operative Verlängerung eines zu kurz entwickelten Mittelfußknochens.
Morbus Köhler I und II
Behandlung aseptischer Knochennekrosen im Vorfußbereich.
Morbus Renander
Therapie der aseptischen Nekrose des Sesambeins unter dem Großzehengrundgelenk.
Rückfußchirurgie
Erkrankungen und Fehlstellungen im hinteren Fußbereich.
Haglund-Exostose
Operative Abtragung des knöchernen Fersenhöckers bei schmerzhafter Druckbelastung der Achillessehne.
Hohlfuß (Pes cavo-varus)
Operative Korrektur der überhöhten Fußwölbung mit Achsausrichtung und Sehnenverlagerung.
Knick-Senkfuß / Pes planovalgus
Stufengerechte Therapie von wachstumslenkenden Eingriffen bei Kindern bis zur knöchernen Korrektur beim Erwachsenen.
Koalitio
Operative Lösung krankhafter Knochenverschmelzungen im Rückfuß.
Morbus Köhler I und II
Behandlung aseptischer Knochennekrosen im Rückfußbereich.
Haglundferse
Chirurgische Behandlung der entzündeten Schleimbeutel und Sehnenansätze im Fersenbereich.
Sprunggelenkchirurgie
Instabilitäten, Knorpelschäden und Verschleiß am oberen Sprunggelenk.
OSG-Instabilität
Arthroskopische oder offene Bandrekonstruktion bei chronischer Außenbandinstabilität.
Knorpel-Knochen-Defekte (Osteochondrosis dissecans / OCL)
Arthroskopische Behandlung von Knorpel- und Knochenschäden am oberen Sprunggelenk.
OSG-Arthrose
Stufentherapie von der Arthroskopie bis zur Sprunggelenkprothese oder Arthrodese.
Bänder und Sehnen
Verletzungen und Entzündungen der Sehnen und Bänder am Fuß.
Achillessehnenruptur
Operative oder konservative Versorgung des kompletten Achillessehnenrisses zur Wiederherstellung der vollen Belastbarkeit.
Apophysitis calcanei (Sever's Krankheit)
Behandlung der wachstumsbedingten Fersenbelastungsschmerzen bei Kindern und Jugendlichen.
Plantarfasziitis (Fersensporn)
Therapie der schmerzhaften Entzündung der Fußsohlensehnenplatte von Einlagen und Physiotherapie bis zur gezielten operativen Behandlung.
Medizinische Erfahrung trifft auf menschliche Nähe
Unsere Klinik für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie verbindet moderne Medizin mit einem klaren Blick für das, was Sie als Patient:in wirklich brauchen. Ob konservative Behandlung, minimalinvasiver Eingriff oder komplexe Rekonstruktion: wir begleiten Sie persönlich, verständlich und mit jahrelanger medizinischer Erfahrung.
Hallux valgus: Ballenzehen gezielt behandeln
Der Hallux valgus ist die häufigste Fehlstellung des Fußes: Die Großzehe weicht nach außen ab, der erste Mittelfußknochen nach innen. So entsteht der typische, oft schmerzhafte Ballen.
Die Ursachen für die Fußfehlstellung sind vielschichtig. Neben erblicher Veranlagung spielen enges oder hochhackiges Schuhwerk, das weibliche Geschlecht sowie Begleiterkrankungen wie Rheuma oder ein ausgeprägter Knick-Senkfuß eine Rolle. Oft kommt es zusätzlich zur Verdrehung der Großzehe und zur Verdrängung der Nachbarzehen.
Nicht jeder Hallux valgus muss operiert werden. Konservative Maßnahmen wie angepasstes Schuhwerk, Einlagen und Zehentraining können Beschwerden vor allem in frühen Stadien effektiv lindern. Sobald der Schmerz die Lebensqualität dauerhaft einschränkt oder die Fehlstellung zunimmt, ist ein operativer Eingriff jedoch die wirksamste Lösung.
OSG Arthrose: von der Ursache bis zur richtigen Therapie
Die OSG-Arthrose betrifft den Knorpel zwischen Sprungbein, Schienbein und Wadenbein. Sie entsteht in den meisten Fällen infolge von früheren Verletzungen wie Brüchen oder nicht vollständig verheilten Bandverletzungen, weshalb sie auch posttraumatische Arthrose genannt wird. Seltener liegt eine primäre Arthrose ohne erkennbaren Auslöser oder eine sekundäre Form durch Erkrankungen wie Rheuma, Gicht oder Fehlstellungen vor.
Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß des Schadens und Ihren persönlichen Voraussetzungen und Anforderungen. Dabei folgen wir einem klaren Stufenschema: Zunächst stehen gelenkerhaltende Maßnahmen wie Einlagen, Physiotherapie, Injektionen und Arthroskopie im Vordergrund. Wenn diese Möglichkeiten ausgeschöpft sind, kommen je nach Befund eine Sprunggelenkprothese oder eine Arthrodese (Versteifung) in Betracht.
Knorpel-Knochen-Defekte: Eine anspruchsvolle Diagnose
Knorpelschäden am oberen Sprunggelenk sind häufig trügerisch: Die Intensität der Beschwerden entspricht nicht immer der Schwere des Befundes. Manche schwere Defekte verursachen kaum Schmerzen, aber schon kleinere Läsionen können den Alltag erheblich einschränken. Diese fehlende Korrelation macht die Diagnostik von Knorpel-Knochen-Defekten anspruchsvoll.
Die Ursachen sind vielfältig und reichen von Fehlbelastung und Überlastung über Unfälle bis zur chronischen Instabilität des Sprunggelenks. In manchen Fällen bleibt eine erkennbare Ursache sogar vollkommen aus.
Osteochondrosis dissecans (OD) und Osteochondrale Läsionen (OCL) bezeichnen Schäden, bei denen neben dem Knorpel auch der darunterliegende Knochen betroffen ist. Die Behandlung erfolgt je nach Befund arthroskopisch mit knochenaufbauenden oder knorpelregenerativen Verfahren.
Das SchmerzmedizinZentrum Vest
Fuß- und Sprunggelenkbeschwerden gehen häufig mit anhaltenden Schmerzen einher. Im SchmerzMedizinZentrum Vest am St. Elisabeth-Hospital Herten behandelt unser interdisziplinäres Team akute und chronische Schmerzerkrankungen mit konservativen und multimodalen Therapieansätzen, abgestimmt auf Ihre individuelle Situation.
Pes cavo-varus: Der Hohlfuß
Der Hohlfuß ist eine komplexe Fehlstellung, bei der die Längswölbung des Fußes überhöht ist und die Ferse nach innen kippt. Er bildet sich durch ein muskuläres Ungleichgewicht, das häufig auf Basis einer neurologischen Erkrankung wie Charcot-Marie-Tooth oder Polyneuropathie entsteht. Auch ein nicht ausreichend behandelter Klumpfuß, angeborene Ursachen oder rein knöcherne Fehlstellungen können für den Pes cavo-varus verantwortlich sein.
Typische Beschwerden sind Druckschmerzen unter den Mittelfußköpfchen, Krallenzehen, häufiges Umknicken und Überbelastung des Fußaußenrands bis hin zu Ermüdungsbrüchen.
Konservative Maßnahmen wie spezielle Einlagen, Schuhzurichtungen und Physiotherapie können Beschwerden lindern, korrigieren die Fehlstellung jedoch nicht grundlegend.
Bei ausgeprägtem Befund kombinieren wir weichteilige und knöcherne Eingriffe:
- Achskorrektur des Fersenbeins (Kalkaneusosteotomie),
- Korrekturosteotomien der Fußwurzelknochen und
- Sehnenverlagerungen zur Wiederherstellung des Kräftegleichgewichts.
Welches Verfahren sinnvoll ist, hängt von Art und Ausmaß der Fehlstellung ab und wird individuell bestimmt.
Knick-Senkfuß bei Kindern: von Einlage bis wachstumslenkende Operation
Der kindliche Knick-Senkfuß ist eine dreidimensionale Fehlstellung mit abgeflachter Längswölbung, nach innen geknicktem Fußrand und übermäßig nach innen geneigtem Fersenbein. Oft liegt zusätzlich eine verkürzte Wadenmuskulatur vor. Im Kindesalter ist ein gewisses Maß an Flachfuß normal. Behandlungsbedürftig wird die Fehlstellung erst dann, wenn sie symptomatisch ist oder sich nicht von selbst korrigiert.
Die Ursachen für einen Knick-Senkfuß reichen von physiologisch-normaler Fußentwicklung über erhöhte Gelenkbeweglichkeit bis zu neurologischen Erkrankungen oder Knochenverwachsungen (Koalitiones).
Konservative Maßnahmen wie Einlagen, Schuhzurichtungen, Orthesen und gezielte Physiotherapie helfen, Beschwerden zu lindern. Wenn die Fehlstellung trotzdem bestehen bleibt und Beschwerden verursacht, prüfen wir operative Optionen.
Bei Kindern zwischen etwa 10 und 12 Jahren kann eine wachstumslenkende Operation (subtalare Arthrorise / Talus-Stopp) durchgeführt werden. Dieser minimal-invasive Eingriff nutzt eine kleine Schraube, die die Fußwölbung aufrichtet. Voraussetzung dafür ist, dass der Fuß sich noch im Wachstum befindet und eine sorgfältige Voruntersuchung keine Gegenanzeigen zeigt.
Häufige Fragen zur Fuß- und Sprunggelenkchirurgie
Was sollte ich zu einem Sprechstundentermin in der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie Herten mitbringen?
Hilfreich sind vorhandene Bildgebungen wie Röntgenaufnahmen, MRT- oder CT-Befunde, auch wenn diese älter sind. Bringen Sie außerdem Arztbriefe oder Befundberichte von behandelnden Orthopäd:innen oder Hausärzt:innen mit. Wenn Sie Einlagen tragen oder orthopädisches Schuhwerk nutzen, nehmen Sie beides mit. Tragen Sie zudem gerne die Schuhe, die Sie im Alltag überwiegend tragen, da uns diese oft wichtige Hinweise auf Belastungsmuster und Fehlstellungen geben können. Insgesamt gilt: Je vollständiger die Vorinformationen, desto gezielter können wir im gemeinsamen Termin vorgehen.
Wie lange bin ich nach einer Fußoperation nicht belastungsfähig?
Das hängt stark von Art und Umfang des Eingriffs ab. Nach kleineren Vorfußkorrekturen, wie zum Beispiel bei Zehenfehlstellungen oder einfachen Hallux-valgus-Operationen, ist häufig eine Teilbelastung in einem Spezialschuh innerhalb weniger Tage möglich. Komplexere Eingriffe wie Sprunggelenkoperationen oder knöcherne Korrekturen im Rückfußbereich erfordern in der Regel eine längere Entlastungsphase von mehreren Wochen. Wir informieren Sie im Vorfeld genau darüber, was Sie in Ihrer persönlichen Situation realistisch erwarten können, damit Sie sich gut auf die Zeit nach dem Eingriff vorbereiten können.
Können Fußoperationen auch ambulant durchgeführt werden?
Ja. Viele Eingriffe am Fuß – insbesondere im Vorfußbereich – sind ambulant möglich, sodass kein stationärer Aufenthalt erforderlich ist. Ob ein Eingriff ambulant durchgeführt werden kann, hängt von der Komplexität des Befundes, Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand und den anästhesiologischen Gegebenheiten ab.
Was kann ich selbst tun, um einem Wiederauftreten von Fußbeschwerden vorzubeugen?
Gut passendes Schuhwerk mit ausreichend Zehenraum und stabiler Fußbettung ist gerade nach Korrekturen im Vorfußbereich die wichtigste Einzelmaßnahme. Regelmäßige Fußgymnastik stärkt die fußstabilisierende Muskulatur und verbessert die Körperhaltung beim Gehen. Auch Einlagen können helfen, Fehlbelastungen langfristig auszugleichen. Nach Sprunggelenkoperationen ist gezieltes Propriozeptionstraining wichtig, um die Gelenkstabilität wiederherzustellen.
Unsere Expert:innen für Fuß- und Sprungelenkchirurgie
Leitung

Klinikdirektor
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Chefarzt für Hüft- und Knieendoprothetik
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Leiter für Unfallchirurgie und Alterstraumatologie
Facharzt für Unfallchirurgie und spezielle Unfallchirurgie
Standort Herten

Leiter der Schulter- und Ellenbogenchirurgie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Sektionsleiter der Wirbelsäulenmedizin
Facharzt für Neurochirurgie
Standort Herten

Oberärztin
Leiterin der Schmerztherapie
Fachärztin für Anästhesiologie
Standort Herten
Oberärzte /-ärztinnen

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Oberärztin in der Wirbelsäulenmedizin
Fachärztin für Neurochirurgie
Standort Herten

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Chirurgie
Standort Herten

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Leitender Oberarzt
Facharzt für Anästhesiologie
Standort Herten

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie
Standort Herten

Oberärztin
Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie
Standort Herten
Fachärzte /-ärztinnen
Marret Meisterernst
Dr. med. Eileen Kerkhoff
Valentin Wagner
Dmitry Wamboldt
Dr. med. Kai Werner
Christoph Berendes
Dejan Markovic
Elchin Ismayilov
Masoud Bukhari
Assistenzärzte /-ärztinnen
Dusan Vukovic
Murat Erbul
Ahmad Ababneh
Reda Tayeh
Maximilian van der Gönna
Anne Berger
Kontakt & Sprechstunden
St. Elisabeth-Hospital Herten
Im Schloßpark 12
45699 Herten/Westf.
Fuß- und Sprunggelenksprechstunde
Montag, 8:15 bis 11:00 Uhr