Klinik für Hämatoonkologie
- Prosper-Hospital Recklinghausen
- St. Elisabeth-Hospital Herten
In unserer Klinik für Hämatoonkologie behandeln wir Erkrankungen des Blutes und des blutbildenden Systems ebenso wie bösartige Tumorerkrankungen. Mit modernen diagnostischen Verfahren und systemischen Therapien begleiten wir unsere Patient:innen von der Erstdiagnose über die Behandlung bis zur Nachsorge.
Hämatoonkologie im Prosper-Hospital Recklinghausen und im St. Elisabth-Hospital Herten
Die Klinik für Hämatoonkologie behandelt Erkrankungen des Blutes und des blutbildenden Systems ebenso wie bösartige Tumorerkrankungen. Dazu gehören
- gutartige Bluterkrankungen wie Anämien oder Gerinnungsstörungen,
- bösartige Erkrankungen des Blutes wie Leukämien,
- Lymphome,
- das Multiple Myelom
- sowie solide Tumoren etwa des Magen-Darm-Trakts, der Lunge oder der ableitenden Harnwege.
Grundlage jeder Behandlung ist eine präzise Diagnostik: Blut- und Knochenmarkuntersuchungen, bildgebende und endoskopische Verfahren sowie spezialisierte Labordiagnostik liefern die Basis für eine fundierte Therapieplanung. Jeder Fall wird in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen, in der das optimale Behandlungskonzept erarbeitet wird.
Die Behandlung umfasst alle modernen systemischen Therapieverfahren wie Chemotherapie, Immuntherapie und zielgerichtete Therapien, die jeweils auf den individuellen Befund und die aktuelle Studienlage abgestimmt werden.
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Die Schwerpunkte der Hämatoonkologie im Überblick
Hämatoonkologische Diagnostik
Untersuchungsverfahren, um Befunde zu sichern und das Tumorstadium zu bestimmen.
Bildgebende Verfahren
Einsatz von Ultraschall, Computertomographie und weiteren Verfahren zur Einschätzung von Lokalisation und Ausbreitung von Tumoren.
Endoskopische Untersuchungen
Spiegelungen von Bronchien, Magen-Darm-Trakt und Bauchraum zur Gewebediagnostik und Abklärung tumorverdächtiger Veränderungen.
Labordiagnostik
Auswertung von Blut- und Gewebeproben inklusive zytologischer und immunologischer Untersuchungen zur Charakterisierung und Verlaufskontrolle der Erkrankung.
Systemische Tumortherapie
Medikamente, die im gesamten Körper wirken, um Krebszellen zu bekämpfen.
Chemotherapie
Stationäre oder ambulante medikamentöse Behandlung, die schnell wachsende Krebszellen gezielt hemmt oder abtötet.
Immuntherapie / Checkpoint-Inhibitoren
Moderne Behandlungsform, bei der das körpereigene Immunsystem aktiviert wird, um Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen.
Zielgerichtete Therapie (Targeted Therapy)
Präzise Wirkstoffe, die spezifische molekulare Eigenschaften eines Tumors mit oft besserer Verträglichkeit als klassische Chemotherapie angreifen.
Hormontherapie
Eingesetzte bei hormonabhängigen Tumoren wie bestimmten Brust- oder Prostatakarzinomen, um das Tumorwachstum zu bremsen.
Supportive und palliative Onkologie
Begleitende Maßnahmen zur Linderung therapiebedingter Beschwerden.
Onkologische Ernährungstherapie
Individuelle Ernährungsberatung und -begleitung während der Tumortherapie orientiert an den Leitlinien der führenden Krebsgesellschaften.
Symptom- und Nebenwirkungsmanagement
Gezielte Behandlung therapiebedingter Beschwerden wie Übelkeit, Erschöpfung oder Schmerzen für mehr Wohlbefinden im Behandlungsalltag.
Palliativmedizinische Versorgung
Umfassende Begleitung bei fortgeschrittenen Erkrankungen mit dem Ziel, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten.
Hämatologische Erkrankungen
Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Blutes und des blutbildenden Systems.
Bösartige Bluterkrankungen
Behandlung von Leukämien, Lymphomen (Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphome) und dem Multiplen Myelom mit modernen systemischen Therapien.
Gutartige Bluterkrankungen
Abklärung und Therapie von Anämien (Blutarmut), Störungen der Blutgerinnung sowie eines Mangels an Blutplättchen oder weißen Blutkörperchen.
Diagnostische Abklärung von Blutbildveränderungen
Gezielte Untersuchung auffälliger Blutwerte, um die Ursache einzugrenzen und die weitere Behandlung zu planen.
Krebsbehandlungen, die Sicherheit geben
Unsicherheit, offene Fragen, das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren – eine Krebserkrankung stellt das gesamte Leben auf den Kopf. In unserer Klinik lassen wir Sie damit nicht allein und geben Ihnen gleichzeitig den Raum, den Sie benötigen.
Wir erklären medizinische Abläufe, lindern Beschwerden und stehen Ihnen und Ihren Angehörigen bei Fragen zu Nebenwirkungen, Ernährung und Selbstfürsorge zur Seite. Neben unserem hämatoonkologischen Ärzte- und Pflegeteam bieten wir auch psychologische und seelsorgerische Unterstützung.
Onkologische Ernährungstherapie: Den Körper gezielt stärken
Eine Krebserkrankung und ihre Behandlung belasten den Körper in jederlei Hinsicht. Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und Erschöpfung sind häufige Begleiterscheinungen. Eine gezielte Ernährungstherapie kann helfen, die körperliche Verfassung während der Therapie zu stabilisieren und Nebenwirkungen zu lindern.
In unserer Klinik für Onkologie ist die Ernährungstherapie deshalb fester Bestandteil der Behandlung. Unsere Ernährungsberater:innen begleiten Sie mit individuellen Ernährungsplänen, die auf Ihre Therapie, Ihren Befund und Ihre persönliche Situation abgestimmt werden. Denn auch wenn keine spezielle „Krebsdiät“ erforderlich ist, kann die Ernährung gezielt dabei helfen, das eigene Wohlbefinden zu unterstützen.
DarmZentrum Recklinghausen
Tumorerkrankungen des Verdauungstrakts gehören zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Um diesen entgegenzutreten, bündeln am DarmZentrum Recklinghausen niedergelassene und klinische Spezialist:innen verschiedener Disziplinen ihre Expertise.
Im Fokus steht die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Jeder Fall wird in fachübergreifenden Konferenzen besprochen und jede Behandlung individuell geplant. Für eine Versorgung, die nicht nur den aktuellen medizinischen Standards entspricht, sondern auch auf die jeweilige persönliche Situation abgestimmt ist.
Damit erhalten Sie eine Behandlung, die von der Erstdiagnose über die Therapie bis zur Nachsorge aus einer Hand erfolgt – für kurze Wege, schnelle Entscheidungen und die bestmögliche medizinische Begleitung.
Häufige Fragen zur Hämatoonkologie
Was ist der Unterschied zwischen einer onkologischen und einer chirurgischen Krebsbehandlung?
Die internistische Onkologie behandelt Krebserkrankungen vor allem mit systemischen Therapien, also mit Medikamenten, die im gesamten Körper wirken. Die Chirurgie hingegen entfernt Tumore operativ. Häufig werden beide Ansätze kombiniert, etwa wenn nach einer Operation eine medikamentöse Therapie folgt. Welcher Weg für Sie sinnvoll ist, wird in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz gemeinsam entschieden.
Welche systemischen Therapien werden in der Hämatoonkologie in Recklinghausen und Herten eingesetzt?
Je nach Tumorart und -stadium kommen unterschiedliche systemische Therapieverfahren zum Einsatz: Chemotherapie, Immuntherapie, zielgerichtete Therapien oder Hormontherapie. Oft werden auch mehrere Verfahren kombiniert. Die Wahl der Therapie richtet sich nach dem individuellen Befund, den molekularen Eigenschaften des Tumors und der aktuellen Studienlage.
Was ist eine interdisziplinäre Tumorkonferenz?
In einer Tumorkonferenz besprechen Spezialist:innen verschiedener Fachdisziplinen –Onkolog:innen, Chirurg:innen, Radiolog:innen und weitere – gemeinsam einen Patientenfall. Ziel ist es, auf Basis aller vorliegenden Befunde eine fundierte, leitliniengerechte Therapieempfehlung zu erarbeiten. Dieses Vorgehen gilt als medizinischer Goldstandard in der onkologischen Versorgung.
Welche Rolle spielt die Ernährung bei einer Krebserkrankung?
Ernährung kann die Krebsbehandlung sinnvoll ergänzen. Eine gezielte Ernährungstherapie hilft dabei, den Körper während der Therapie zu stärken, Gewichtsverlust entgegenzuwirken und Nebenwirkungen zu lindern. In unserer Klinik ist die onkologische Ernährungstherapie fester Bestandteil der Behandlung und wird individuell auf Ihren Befund und Ihre persönliche Situation abgestimmt.
Wie läuft eine Chemotherapie praktisch ab?
Chemotherapien werden in der Regel in Behandlungszyklen – also mit Behandlungstagen und Erholungsphasen – verabreicht. Je nach Therapieschema erfolgt die Behandlung ambulant in unserer onkologischen Tagesklinik oder stationär. Vor jeder Gabe werden Ihre Blutwerte kontrolliert, um Verträglichkeit und Wirksamkeit zu überwachen. Ihr Behandlungsteam erklärt Ihnen den genauen Ablauf im Vorfeld.
Welche Beschwerden können auf eine Bluterkrankung hindeuten?
Anhaltende Müdigkeit und Blässe, eine erhöhte Infektanfälligkeit, ungewöhnlich häufige blaue Flecken oder Blutungen sowie tastbare Lymphknotenschwellungen können Hinweise auf eine Erkrankung des Blutes sein. Solche Beschwerden haben oft harmlose Ursachen. Treten sie aber länger oder gemeinsam auf, sollten sie ärztlich abgeklärt werden. Eine Untersuchung des Blutbilds gibt meist erste Hinweise.
Unsere Hämatoonkologie-Expert:innen
Leitung

Chefarzt
Facharzt für innere Medizin; Gastroenterologie; Hepatologie, Hämatologie/Onkologie
Standort Recklinghausen

Ärztlicher Direktor und Chefarzt
Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Medikamentöse Tumortherapie und Internistische Intensivmedizin
Standort Herten
Oberärzt:innen

Leitende Oberärztin
Fachärztin für Innere Medizin, Palliativmedizin, Gastroenterologie und Geriatrie
Standort Herten

Oberärztin
Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin
Standort Herten

Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie
Standort Herten

Leitende Oberärztin
Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie, Onkologie
Standort Recklinghausen

Oberärztin
Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie / Onkologie, Palliativmedizin
Standort Recklinghausen

Oberärztin
Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie
Standort Recklinghausen

Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin, Palliativmedizin
Standort Recklinghausen
Assistenzärzt:innen
Adel Shah Fakhri
Sehergül Izci
Eimann Hammza
Marvin Waclaw
Dr. Nina Angenendt
Victoria Peters
Yakub Karinci
Lida Baraksei
Adel Shah Fakhri
Lea Ollesch
Sebastian Pablo Dorna
Pascal Joswig
Vivian Kott
Ledion Salihu
Soumya Otta
Majd Al-Khoury
Hassan Aljomaa Almousa
Florencia Belen Romero
Leitung

Ärztlicher Direktor und Chefarzt
Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Medikamentöse Tumortherapie und Internistische Intensivmedizin
Standort Herten
Oberärzt:innen

Leitende Oberärztin
Fachärztin für Innere Medizin, Palliativmedizin, Gastroenterologie und Geriatrie
Standort Herten

Oberärztin
Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin
Standort Herten

Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie
Standort Herten
Assistenzärzt:innen
Sehergül Izci
Eimann Hammza
Marvin Waclaw
Dr. Nina Angenendt
Victoria Peters
Yakub Karinci
Lida Baraksei
Adel Shah Fakhri
Lea Ollesch
Sebastian Pablo Dorna
Leitung

Chefarzt
Facharzt für innere Medizin; Gastroenterologie; Hepatologie, Hämatologie/Onkologie
Standort Recklinghausen
Oberärzt:innen

Leitende Oberärztin
Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie, Onkologie
Standort Recklinghausen

Leitender Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie
Standort Recklinghausen

Oberärztin
Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie / Onkologie, Palliativmedizin
Standort Recklinghausen

Oberärztin
Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie
Standort Recklinghausen

Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin, Palliativmedizin
Standort Recklinghausen
Assistenzärzt:innen
Pascal Joswig
Vivian Kott
Ledion Salihu
Soumya Otta
Majd Al-Khoury
Hassan Aljomaa Almousa
Florencia Belen Romero
Kontakt & Sprechstunden
Prosper-Hospital Recklinghausen
Mühlenstr. 27
45659 Recklinghausen
St. Elisabeth-Hospital Herten
Im Schloßpark 12
45699 Herten/Westf.